Chronik

2012 - Joachim Schön übernimmt die Leitung der VHS
Joachim Schön ist sei Oktober 2012 der neue Leiter und wurde von Herrn Günter Franzen eingewiesen, der Anfang Januar 2013 in den Ruhestand geht.

2008 - Umzug der VHS in die Kaimsgasse 31
Seit 2008 ist die Kaimsgasse 31 der neue Sitz der Geschäftsstelle der VHS Bamberg-Land. Hier handelt es sich um ein altes umgebautes Gärtnerhaus, welches ein Baudenkmal in der Stadt Bamberg ist.

2008 - Wiederaufnahme der „Calderon-Spiele“ bei der VHS Bamberg-Land
Seit 2008 unterstützt die VHS Bamberg-Land die „Calderon-Spiele“ wieder und hat seit diesem Zeitpunkt fast immer restlos ausverkaufte Vorstellungen.

1976 - Calderon-Spiele
Seit 1976 hat die VHS Bamberg-Land jährlich zwei Vorstellungen der „Calderon-Spiele“ übernommen, deren Karten sie verbilligt anbieten konnte. Im Jahr 1989 wurde mit 1.791 Besuchern ein neuer Besucherrekord in der Alten Hofhaltung aufgestellt. Danach aber wurde diese Marke nicht mehr erreicht. Durch eine Gebührenerhöhung seitens der Stadt Bamberg wurde das finanzielle Risiko unkalkulierbar, so dass ab 2004 keine VHS-Aufführungen bei Calderon mehr durchgeführt wurden.

1974 - Günter Franzen übernimmt die Leitung der VHS
Günter Franzen ist seit 1974 zuerst als Geschäftsführer, danach als Leiter tätig. Mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist er bestrebt, den Herausforderungen des „Lebenslangen Lernens“ und den politisch-gesellschaftlichen Bedingungen gerecht zu werden.

1971 - Einführung von Studienreisen /-fahrten
Wichtig für die Bildungsarbeit sind die Studienreisen und –fahrten, die den berühmten „Blick über den Zaun“ ermöglicht haben und ermöglichen. Sie wurden von der VHS Bamberg-Land e.V. im Jahre 1971 eingeführt. Das größte Interesse wurde dabei 1982 mit 27 Studienreisen registriert. Aber auch eintägige Studienfahrten sind beliebt. Waren es am Anfang vor allem Ausstellungs- und Museumsbesuche in München und Nürnberg, kamen im Laufe der Zeit Stuttgart, Tübingen, Landesgartenschauen und nach der Wiedervereinigung Fahrten zu den Sehenswürdigkeiten Sachsens und Thüringens hinzu. Fahrten zur Luisenburg, Meinigen, Coburg ergänzen diese Art. Dass auch innerhalb der Bundesrepublik Deutschland schöne Landschaften und Städte zu finden sind, beweist die hohe Teilnehmerzahl an den Fahrten unter dem Motto „Lerne Deutschland, Deine Heimat, kennen“.

1970 - Umbenennung
Im Jahre 1970 wurde aus Gründen der landesweiten Vereinheitlichung das „Bildungswerk Bamberg-Land e.V.“ in „Volkshochschule Bamberg-Land e.V.“ umbenannt. Mit der Leitung der VHS Bamberg-Land e.V. wurde bei der Gründung Rektor Hans Schumm aus Hirschaid betraut. Er hat dieses Amt bis zur Auflösung des Vereins Ende 1991 ausgeübt. Zuerst war Pionierarbeit angesagt, dann Festigung der Organisation und Ausweitung des Angebotes. Die Leitung der Geschäftsstelle sowie die Geschäftsführung selbst wurden dem Kreisangestellten Manfred Eiser übertragen, der diese Aufgabe bis zu seinem Tod im Februar 1974 mit beispielhaftem Eifer und viel Einsatzbereitschaft unermüdlich wahrnahm.

1969 - Unterstützung des E.T.A.-Hoffmann Theater
Zu den beiden Bereichen der Bildungsarbeit im Landkreis kam im Herbst 1969 die Einrichtung der „Theaterfahrten der Volkshochschule Bamberg-Land e.V.“. Der VHS wurde damals die Weiterführung der Arbeit des Landringes am Bamberger Theater übertragen. Mit großer Freude war festzustellen, dass sich das Interesse der Landkreisbürger/-innen an diesem Angebot von Jahr zu Jahr steigerte. Aber auch hier dauerte es einige Jahre, bis die ersten 1.000 Abonnenten erreicht wurden. Über 10 Jahre wurde diese Grenze eindeutig überschritten. Ab 1985/86 blieben wir (mit Ausnahme 1996/97) unter dieser Traumzahl. Eine besondere Rolle bei diesem VHS-Angebot spielen die Theaterbuslinien, die den Besuchern aus allen Orten des Landkreises ermöglichen, ins Theater und wieder zurück zu kommen. Mit diesem Angebot hat die VHS die Chancengleichheit auf dem kulturellen Gebiet zwischen Stadt und Landkreis Bamberg gewährleistet und ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern die Teilnahme am kulturellen Leben in unserer Region.

1965 - Gründung
Am 20. Juli 1965 wurde auf Initiative des damaligen Landrates Emil Kemmer nach einem Beschluss des Kreisausschusses des Landkreises Bamberg das „Bildungswerk Bamberg-Land e.V.“ begründet. Überraschenderweise erklärten sich sofort mehr als die Hälfte der damaligen Gemeinden des Landkreises an der Erwachsenenbildung interessiert und richteten die sog. „Außenstellen“ ein. Voraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit in der jeweiligen Gemeinde war die Gewinnung von „Außenstellenleitern“. In den Anfangsjahren fühlten sich sowohl die Bürgermeister als auch Gemeinderäte, aber auch Schulleiter, Lehrer und sogar Pfarrer, berufen, diese Aufgabe selbst zu übernehmen. Im Laufe der Zeit konnte auch hier ein Wandel festgestellt werden: Immer mehr Frauen übernahmen diese Aufgabe. Sie zeichnet in der Regel Kontaktfreudigkeit zu Mitbürgern/-innen aus. Ebenso wichtig war jedoch die Verpflichtung von geeigneten Dozenten (Referenten) und Kursleitern. Auch dies gelang schon in den Anfangsjahren. Noch im Jahre 1965 konnte mit der  Erwachsenenbildungsarbeit begonnen werden und 16 Veranstaltungen durchgeführt werden. Im Jahre 1970 wurde aus Gründen der landesweiten Vereinheitlichung das „Bildungswerk Bamberg-Land e.V.“ in „Volkshochschule Bamberg-Land e.V.“ umbenannt. Mit der Leitung der VHS Bamberg-Land e.V. wurde bei der Gründung Rektor Hans Schumm aus Hirschaid betraut. Er hat dieses Amt bis zur Auflösung des Vereins Ende 1991 ausgeübt. Zuerst war Pionierarbeit angesagt, dann Festigung der Organisation und Ausweitung des Angebotes. Die Leitung der Geschäftsstelle sowie die Geschäftsführung selbst wurden dem Kreisangestellten Manfred Eiser übertragen, der diese Aufgabe bis zu seinem Tod im Februar 1974 mit beispielhaftem Eifer und viel Einsatzbereitschaft unermüdlich wahrnahm.

Entwicklung der VHS

Entwicklung der VHS
Über 40 Jahre war eine stetige Aufwärtsentwicklung der Arbeit festzustellen, die sich in den ersten Jahren besonders im Bereich der Vortragstätigkeit und der Einzelveranstaltungen niederschlug, während sich in den letzten Jahren eine Erweiterung besonders im Kursbereich abzeichnete. Der Wandel wird auch beim Angebot selbst sichtbar: Zuerst „Livereportagen“ durch Vortragsveranstaltungen, mit Ausweitung des Fernsehens, Video etc. wurde diese Art des Angebotes weniger.

Der Bereich Vortragstätigkeiten und Filmveranstaltungen nahm gleich im ersten richtigen Arbeitsjahr, 1966, mit 395 Veranstaltungen beängstigende Ausmaße an. Dies konnte 1968 mit 556 Einzelveranstaltungen und 19.499 Besuchern zu einem einmaligen Höhepunkt gesteigert werden. Ab dem Jahr 1969 ging die Zahl der Einzelveranstaltungen ständig zurück und erreichte 1991 mit 102 Veranstaltungen den niedrigsten Stand. Kooperationen z.B. mit den Obst- und Gartenbauvereinen oder Seniorenheimen tragen zur kleinen Renaissance der Vortragsveranstaltungen bei.

Natürlich spielt die Ausweitung der Medien eine Rolle, aber es ist doch etwas anderes, ob man den Referenten durch Fragen direkt unterbrechen kann oder nur den Film sieht. Diese klassische VHS-Arbeit sollte auch in Zukunft fortgesetzt werden.

Auf dem Kurssektor kann dagegen seit 1972 eine stetige Steigerung festgestellt werden. Allerdings brauchte es hier fast 20 Jahre, bis 1984 erstmals die magische Zahl von „1.000 Kursen“ erreicht wurde. Sicher sagt diese Zahl alleine noch nichts über die Qualität der Kurse aus, aber sie besagt immerhin, dass sich viele Kursleiter bereit fanden, interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern Weiterbildung in vielfältiger Form zu ermöglichen.

Mit 1.547 Kursen wurde 2001 die bisher höchste Kurszahl erreicht. 2004 war die Zahl zwar etwas niedriger, die Begründung dafür liegt darin, dass in vielen Fällen die Zahl der Kursabende angehoben wurde (von 10 auf 15 bzw. von 15 auf 20). Deshalb stieg zwar die Zahl der Kursabende und Kursstunden, nicht aber die Zahl der Kurse. Im letzen Jahr wurden alleine 1235 Kurse mit 15.798 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchgeführt.

Eine bessere Kennzahl ist die Zahl der anrechenbaren Doppelstunden oder der Teilnehmerdoppelstunden. Diese Aufzeichnungen gibt es aber erst seit 1981. Damals betrug die Zahl der anrechenbaren Stunden 8.488. Im Jahre 2004 konnte die VHS einen „neuen Rekord“ aufstellen: 10.293 anrechenbare Doppelstunden und 136.473 Teilnehmerdoppelstunden wurden erreicht. Im Jahre 2008 lauten die Zahlen 9.598 Doppelstunden und 145.017 Teilnehmerdoppelstunden.

Während in den ersten Jahren besonders die hauswirtschaftlichen Kurse dominierten, ist nun langsam ein Wandel eingetreten. Immer mehr Teilnehmer/-innen achten auf ihre Gesundheit und treiben deshalb Gymnastik und Bewegung oder befassen sich mit gesundheitsbildenden Kursen.

Durch die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, EDV-Erfordernissen in der Arbeitswelt oder auch die Globalisierung wurden andere Kursangebote erforderlich.

Wochenendseminare mit verschiedenartiger Thematik fanden regen Zuspruch und weisen auch darauf hin, dass die Hörer zu intensiver und tief greifender Arbeit bereit sind. Die Wochenendseminare gehören seit 1974 zum Bestandteil des Programms und finden ihre Interessenten Jahr für Jahr. Besonders Rhetorik, Kreativwochenende, musische Seminare bilden den Kern der Angebote. War früher die Geschäftsstelle alleiniger Anbieter, kommen jetzt auch etliche Außenstellen hinzu.

Die VHS Bamberg-Land nahm auch alle Anlässe (z. B. Einführung der neuen STVO, Fußballweltmeisterschaften, Olympische Spiele, Einführung in die Mengenlehre u.a.) wahr, um in aktuellen Sonderveranstaltungsreihen und Einzelveranstaltungen wirksam werden zu können und Bürger/-innen aus erster Hand zu informieren.

Durch die Einrichtung von Konzertveranstaltungen wurde die fränkische Volksmusik wieder gefördert. Zum festen Bestandteil gehört die Konzertveranstaltung „Fränkische Weihnacht“. In den letzten Jahren wurde diese Palette durch festliche Konzerte, Weihnachtslesungen, Heilige Nacht, in Zusammenhang mit Chören, erweitert.

Ausstellungen dienen dazu, Leistungsnachweise abzugeben oder aber Informationen in einer anderen Form zu vermitteln. Dies geschah immer wieder in den Schaufenstern der VHS, durch aktuelle Plakatwände im Haus Promenade 6 und durch Ausrichtungen von sog. „Tagen der offenen Tür“. Die Organisation dieser Veranstaltungen wird von der Geschäftsstelle wahrgenommen. Diese befindet sich seit November 2008 in einem umgebauten, alten Gärtnerhaus am Ende des Parkdecks des Landratsamtes.

Sicher wird die „Geschichte“ der VHS Bamberg-Land weiter geschrieben, denn getreu dem Motto „Lebenslanges Lernen“ gibt es immer etwas, was zur gesamtheitlichen Bildung der eigenen Persönlichkeit beitragen kann.


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